«Man sieht, wie komplex die Landwirtschaft ist»
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Der «Bauerngarten 2.0» soll Kindern den Zugang zu landwirtschaftlichen Themen und nachhaltiger Ernährung ermöglichen – praxisnah auf dem Schulareal.
Schulgärten haben sich historisch bewährt. Doch ihre langfristige Erhaltung ist oft schwierig: Zeitliche und personelle Ressourcen bei Lehrpersonen fehlen, ebenso wie das nötige Fachwissen. Der «Bauerngarten 2.0» reagiert auf das wachsende Interesse an Schulgärten und schafft stabile Strukturen, die deren nachhaltige Nutzung und erfolgreiche Verankerung im Schulalltag ermöglichen. Im Zentrum steht ein flexibel gestaltbares Angebot, bei dem die Planung und Bewirtschaftung des Gartens auf dem Schulareal gemeinsam von der Schule und einer lokalen Gartengruppe aus erfahrenen Freiwilligen getragen wird. Der Garten besteht aus Gartenbeeten mit Anbau von landwirtschaftlichen Kulturen wie Kartoffeln, Getreide und pflegeleichtes Gemüse, Beeren und Obstbäumen, einer Kompoststelle sowie Biodiversitätsfördermassnahmen. Ein weiteres wesentliches Element stellt das Bildungskonzept dar, welches das Team der Lehrerinnen und Lehrer mit Unterstützung der Projektleitung erarbeitet, um die Tätigkeiten im Garten und die Lerninhalte auf die verschiedenen Klassenstufen und Klassen aufzuteilen. So wird der Schulgarten zu einem langfristigen, lebendigen Lern- und Begegnungsort für die ganze Schule.
In den fünf Pilotkantonen Aargau, Bern, beider Basel, Thurgau und Wallis wird jeweils eine Koordinationsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern des kantonalen Bauern- und Landfrauenverbandes und der Pro-Senectute-Organisation gebildet. Diese unterstützt über ihr Netzwerk die sechs bis neun Schulen bei der Suche von Mitwirkenden für die lokale Gartengruppen und unterstützt die nationale Projektleitung bei der längerfristigen Implementierung des Angebots nach der zweijährigen Aufbau- und Erprobungsphase im jeweiligen Kanton.
Die Projektumsetzung ist im Mai gestartet und läuft bis Frühling 2027.
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