Grüne Woche 2026: Jubiläum, internationale Bühne und starker Schweizer Auftritt

Mit Käse, Schokolade und starker Präsenz positioniert sich die Schweiz an der Grünen Woche 2026 in Berlin als selbstbewusste Landwirtschafts- und Genussnation: Am 100-jährigen Jubiläum der internationalen Leitmesse nutzt sie die grosse internationale Bühne, um Innovationskraft, Nachhaltigkeit und kulinarische Vielfalt zu zeigen.
Zuletzt aktualisiert am 19. Januar 2026
von Jonas Ingold
2 Minuten Lesedauer
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Die Grüne Woche in Berlin hat sich über ein Jahrhundert hinweg zu einem zentralen Treffpunkt für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt. Im Januar 2026 zeigen rund 1600 Ausstellerinnen und Aussteller aus mehr als 50 Ländern auf dem Berliner Messegelände ihre Produkte, Ideen und Trends. Für das Fachpublikum wie auch für hunderttausende Besucherinnen und Besucher bleibt die Grüne Woche ein Ort des Austauschs, der Innovation und nicht zuletzt des kulinarischen Entdeckens.

Auch politisch tut sich während der IGWB einiges, u.a. an der Agrarministerkonferenz zu Wasser und Ernährungssicherheit, an welcher Christian Hofer, Direktor des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW), die Schweiz repräsentiert.

  • BLW-Direktor Christian Hofer und Botschafterin Livia Leu degustieren den Tête de Moine. (AMS)
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  • Die Girolle gehört zur Grünen Woche: Vom Gastland Deutschland versuchten sich Agrarminister Alois Rainer (Mitte) und der Regierende Bürgermeister Berlins Kai Wegner (ganz rechts) an den Käse-Rosetten. (AMS)
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Schweizer präsentiert die Landwirtschaft und ihre Produkte

Als internationale Plattform nutzt auch die Schweiz die Grüne Woche, um ihre Innovationskraft, Nachhaltigkeit und kulinarische Vielfalt sichtbar zu machen. Zum offiziellen Messeauftakt am 16. Januar begrüssten Livia Leu, Botschafterin der Schweiz in Berlin, und Christian Hofer eine hochrangige deutsche Delegation am Schweizer Gemeinschaftsstand.

Am Eröffnungsrundgang nahmen unter anderem Bundesminister Alois Rainer, Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner, der Präsident des Deutschen Bauernverbandes Joachim Rukwied, der Vorsitzende der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie Christian von Boetticher sowie Messechef Mario Tobias teil.

Melken, Milchkannenschieben und Tête de Moine drehen

Agrarminister Rainer liess es sich dabei nicht nehmen, an der Girolle eine Tête-de-Moine-Rosette zu drehen. Die Schweizer Botschafterin Livia Leu überzeugte beim Melken der (künstlichen) Kuh ebenso wie beim Milchkannenschieben.

Bei der offiziellen Eröffnung des Schweizer Standes gingen Michel Darbellay, Präsident Agro-Marketing Suisse (AMS), Nationalrat und Präsident des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbandes Ernst Wandfluh, Milchproduzenten-Präsident Boris Beuret sowie Christian Hofer auf die Bedeutung der Messe für die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft sowie die aktuellen Herausforderungen der Agrarbranche ein.

Der Schweizer Gemeinschaftsstand ist bis zum 25. Januar 2026 in Halle 4.2 geöffnet.