Früher Frühling hat Folgen für die Landwirtschaft
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Salatliebhaberinnen und -liebhaber können sich freuen, denn zu den klassischen Wintersalaten wie Zuckerhut und Nüsslisalat gesellen sich im Frühling weitere Sorten hinzu. Die Saison von Batavia, Eichblatt oder Lollo beginnt im März. Weitere Salate kommen im April hinzu.
Der Batavia ist eng mit dem beliebtesten Schweizer Salat, dem Eisbergsalat, und dem Kopfsalat verwandt. Er wurde in Frankreich gezüchtet und gehört zu den ältesten Vertretern der sogenannten Eissalat- oder Eisbergsalattypen. So werden Gartensalate bezeichnet, die einen fest geschlossenen Kopf haben. Der Batavia ist eine kleine Ausnahme, da er sich nach oben hin öffnet.
Er hat stark gekrauste, dicke Blätter und in der Mitte einen geschlossenen Kopf. Farblich variieren seine Blätter von grün bis grünrot. Wer also nicht mehr auf den Eisbergsalat warten will, der in der Schweiz ab Mai Saison hat, kann gut zum bereits im März verfügbaren Batavia greifen. 2024 wuchsen auf Schweizer Feldern rund 4100 Tonnen Batavia, während weitere 1500 Tonnen aus dem Ausland stammten.
Eisbergsalate wurden in den USA gezüchtet und ihr Name entstand, so sagt man, weil es damals noch keine Kühlwaggons gab. Also wurden die Salate beim Transport vom Westen in den Osten mit der Bahn auf grossen Eisblöcken, eben Eisbergen, gelagert, damit sie ihr Ziel frisch erreichten.
Eisbergsalate bestehen zu 95 Prozent aus Wasser. Vor allem die äusseren, dunkelgrünen Blätter sind gesund. Sie enthalten die Vitamine A, K, B und C sowie die Mineralstoffe Kalzium, Eisen und Phosphat. Die Innenblätter sind milder im Geschmack und deswegen bei vielen Konsumenten beliebter. Allerdings enthalten sie weniger der oben genannten Inhaltsstoffe.
Auch Kopfsalat erfreut sich in der Schweiz an grosser Beliebtheit und kommt während der Saison von März bis Dezember in roter und grüner Form auf den Teller. Er gehört zur Sortengruppe des Gartensalats (Lactuca sativa) und stammt wahrscheinlich vom wilden Lattich (Lactuca serriola) ab. Diese Steppenpflanze kommt in weiten Teilen Südeuropas und Vorderasiens vor. Im Jahr 2024 wuchsen in der Schweiz über 10700 Tonnen Kopfsalat, zudem wurden über 5000 Tonnen importiert – somit verzehrten die Schweizerinnen und Schweizer fast 1,8 Kilogramm pro Kopf.
Die Blätter des Kopfsalats enthalten wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Sein Gehalt an Zitronen- und Apfelsäure sorgt für einen besonders erfrischenden Geschmack. Am besten wird Kopfsalat erst kurz vor dem Essen zubereitet, damit die Vitamine erhalten bleiben. Außerdem sollten die Blätter zerzupft und nicht geschnitten werden.
Eichblatt ist eine junge Salatart, die durch eine Kreuzung von Lattich und Kopfsalat entstanden ist. 2024 wurden in der Schweiz gut 4700 Tonnen Eichblatt auf ungefähr 250 Hektaren geerntet, während weitere 1200 Tonnen aus dem Ausland stammten. Die Blätter des Eichblatts sind lang, schmal und unregelmässig geformt und erinnern an Eichenlaub – daher der Name des Salats. Eichblatt schmeckt nussig-frisch und enthält im Gegensatz zu Wintersalaten keine Bitterstoffe. Es gibt auch Eichblatt mit roten oder grünen Blättern. Es hat keinen Kopf, sondern locker aneinanderliegende Blätter.
Der leicht herb schmeckende Lollo hat von März bis November Saison. Er wird meistens roh als Salat gegessen, lässt sich aber auch warm zubereiten. Wie Batavia hat Lollo stark gekrauste Blätter und bildet eine dichte Rosette. Die Salatsorte gibt es in grüner und roter Ausführung. Im Jahr 2024 wuchsen auf etwa 130 Hektaren knapp 3900 Tonnen Lollo, im selben Jahr wurden gut 1600 Tonnen importiert.
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