Eisbergsalat: Krachender Favorit

Knackig, vitaminreich und viele Mineralstoffe: Eisbergsalat ist nicht ohne Grund der beliebteste Salat in der Schweiz. Hierzulande hat das Gemüse von Mai bis Oktober Saison.
Zuletzt aktualisiert am 12. Mai 2026
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Eisberg Salat Pixabay

Der Eisbergsalat – auch Eissalat oder Krachsalat genannt – ist eine Sorte der Gartensalate mit einem fest geschlossenen Kopf. Zusammen mit dem Bataviasalat gehört er zur sogenannten Crisphead-Gruppe.

Eisbergsalat ist der beliebteste Salat der Schweiz: Mit einem Pro-Kopf-Konsum von rund 3,7 Kilogramm belegt er Platz 7 der Gemüse-Hitparade. Auf einer Fläche von rund 760 Hektaren – die SZG erfasst die Anbaufläche des Eisbergsalats zusammen mit der verwandten Sorte Batavia – wuchsen 2025 rund 18’880 Tonnen Eisbergsalat, während knapp 14’600 Tonnen importiert wurden.

Was hat der Eisbergsalat mit Eis zu tun?

Eisbergsalate wurden in den USA gezüchtet und ihr Name entstand vermutlich, weil es damals noch keine Kühlwaggons gab. Also wurden die Salate beim Transport mit der Bahn von Westen nach Osten auf grossen Eisblöcken, eben Eisbergen, gelagert, damit sie ihr Ziel frisch erreichten.

Je grüner, desto gesünder

Eisbergsalate bestehen zu 95 Prozent aus Wasser. Vor allem die äusseren, dunkelgrünen Blätter sind gesund. Sie enthalten die Vitamine A, K, B und C sowie die Mineralstoffe Kalzium, Eisen und Phosphat. Die Innenblätter sind milder im Geschmack und deswegen bei vielen beliebter. Allerdings enthalten sie weniger der genannten Inhaltsstoffe. Wird der Eisbergsalat kühl gelagert, ist er bis zu zwei Wochen haltbar.

Aus dem Eisbergsalat lassen sich viele erfrischende Gerichte zaubern. Er schmeckt als kalter Salat mit Poulet und Radieschen, mit Wassermelone, in Tacos oder Hamburgern. Aber auch gedünstet oder gebraten in einer Gemüsepfanne ist er eine leckere Option.