Fenaco erwirtschaftet weniger Umsatz wegen Preiszerfall
26.05.2010 - (lid) – Fenaco erlitt 2009 einen Umsatzrückgang von 6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Grund dafür ist der Preiszerfall bei den Agrarrohstoffen. Positiv entwickelte sich hingegen der Detailhandel.
Der Preiszerfall bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen und beim Erdöl machte der Fenaco 2009 zu schaffen: Im Agrarhandel, dem grössten Geschäftsbereich der des Agrarkonzerns, brach der Umsatz um 7 Prozent auf 1,5 Milliarden Franken ein. Einbussen gab es auch beim Verkauf von Brenn- und Treibstoffen (minus 23,5 Prozent) und bei den Nahrungsmitteln (minus 5,4 Prozent). Einziger Wachstumszweig ist der Detailhandel, der dank Landi und Volg um 6,3 Prozent zulegen konnte. Insgesamt hat sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 390 Millionen auf 5,4 Milliarden Franken verringert.
Willy Gehriger, Vorsitzender der Geschäftsleitung, sprach an der Medienkonferenz vom 26. Mai angesichts des harten Wettbewerbs dennoch von einem guten Ergebnis. So konnten Bankkredite in grösserem Umfang zurückgezahlt werden, womit sich das Fremdkapital derzeit auf einem Tiefstand befinde. Zudem sei das Eigenkapital erstmals auf über eine Milliarde Franken angewachsen.
Die Fenaco ist eine genossenschaftlich organisierte Unternehmung der Schweizer Bauern, die rund 8‘300 Personen beschäftigt. Ende 2009 gehörten ihr 292 Mitgliedgenossenschaften (Landi) mit 46‘773 Mitgliedern an.
