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CVP veröffentlicht ein 10-Punkte-Programm zur Agrarpolitik

25.05.2010 - (lid) – Öffnung der Märkte und schrumpfende Einkommen: Die Bauern geraten immer mehr unter Druck. Die CVP erklärt in ihrem Programm, wie die Schweizer Landwirtschaft langfristig gesichert werden kann.

CVP-Präsident Christophe Darbellay

„Ein WTO-Abschluss oder ein Agrarfreihandelsabkommen mit der EU hätte gravierende Auswirkungen auf die Einkommen der Bäuerinnen und Bauern in unserem Land.“ Dies schreibt die CVP in ihrem am 25. Mai der Öffentlichkeit vorgestellten Programm zur Agrarpolitik. Die Christdemokraten wollen deshalb die laufenden Verhandlungen mit der EU über ein Freihandelsabkommen auf Eis legen, falls die WTO bis zum 1. September 2010 keine Beschlüsse fasst. Ausserdem lehnt die CVP die derzeitigen Sparpläne des Bundesrates im Bereich der Landwirtschaft ab. Stattdessen sollen die 3, 4 Milliarden Franken, die der Bund derzeit für die Landwirtschaft aufwirft, langfristig gesichert werden. Die CVP spricht sich zudem für eine grosszügigere Nutzungsmöglichkeit von Gebäuden ausserhalb der Bauzone aus, etwa für Agrotourismus. Der Bundesrat soll sich für vernünftige Margen und Produzentenpreise in der Landwirtschaft einsetzen und generell gelte es, die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft zu stärken, mittels einer Qualitätsstrategie und einer engeren Zusammenarbeit mit Tourismus und Hotellerie.

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