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Getreideproduzenten stellen Forderungen

16.06.2009 - (lid) - Der Getreideproduzentenverband will ein Forderungskatalog erstellen, um den Schweizer Getreideanbau aufrechterhalten zu können.

Dafür hat der Ausschuss des Schweizerischen Getreideproduzentenverbandes (SGPV) an seiner Sitzung vom vergangenen 9. Juni entschieden, eine ausserordentliche Delegiertenversammlung auf den 1. Juli 2009 einzuberufen, wie es in einer Mitteilung heisst. Die ausserordentliche Delegiertenversammlung wurde aufgrund der beunruhigenden wirtschaftlichen Situation im Getreidesektor einberufen. Gründe für die Situation sind laut SGPV die Umsetzung der letzten Etappe der Agrarpolitik 2011 per 1. Juli 2009, den wiederum tiefen internationalen Preisen sowie den nach wie vor hohen Produktionskosten.

Zudem soll an der ausserordentlichen Delegiertenversammlung die zukünftige Finanzierung des Verbandes diskutiert werden. Die Entwicklung der Finanzmärkte habe auch auf die Finanzierung des SGPV einschneidende Auswirkungen, heisst es weiter. Obwohl die Anlagestrategie des SGPV bisher zu keinerlei Vermögensverlusten geführt habe, sei der aktuelle Ertrag ungenügend, um die Finanzierung des Verbandes weiterhin zu gewährleisten. Deshalb will der Verband an der Versammlung über die Anlage eines Spezialfonds diskutieren.

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